Neu bei LuPa: IBC Back Contact Module

Geschrieben von:

Aileen Hesse

Veröffentlicht am:

LuPa-News

Produkt

Auf den meisten Dächern in der Region liegt heute Technik, die im Kern seit Jahren gleich funktioniert: Dünne Metallbahnen laufen über die Vorderseite jeder Zelle und leiten den Strom ab. Sie sind nötig, aber sie verdecken auch genau die Fläche, die eigentlich Sonne einfangen soll. Back Contact Module drehen dieses Prinzip um und verlegen sämtliche Kontakte auf die Rückseite. Mehr aktive Fläche, ein robusteres Verhalten bei Teilverschattung und eine ruhigere Zelloptik ohne silbernes Gitternetz. Ab sofort hast du diese Technik auch bei LuPa im Angebot.

Zusammenfassung

  • Bei Back Contact Modulen sitzen alle elektrischen Kontakte auf der Rückseite der Zelle, die Vorderseite bleibt komplett frei für das Sonnenlicht.

  • Das bringt mehr Lichtausbeute auf derselben Fläche und damit mehr Leistung pro Quadratmeter Dach.

  • Die Zellarchitektur ist toleranter gegenüber Teilverschattung durch Kamin, Antenne, Laub oder Vogelkot.

  • Weniger Kontakte auf der Vorderseite bedeuten weniger Angriffsfläche für Mikrorisse und eine geringere Degradation.

  • Bei LuPa: das IBC Module Transparent 480 OS-BA1 mit 480 Watt, 23,5 Prozent Modulwirkungsgrad, Glas-Glas-Aufbau und 30 Jahren Leistungsgarantie.

Ab sofort erhältlich. In der kostenfreien Beratung rechnen wir dir vor, ob sich die Technik auf deinem Dach lohnt.

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Unverbindliches Angebot für:

Leistungen

Max Müller

Neuer Weg 23

50667 Köln

30x Full Black Module von IBC

4.950,95 €

Wechselrichter

2.049,95 €

7,68 kWh Speicher

6.597,95 €

Zusätzlich benötigtes Material

Montage

Gesamtkosten

1.349,95 €

1.649,95 €

15.617,75 €

LUPA

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IBC Module Transparent 480 OS-BA1

Was sind Back Contact Module überhaupt?

Bei einem klassischen Solarmodul verlaufen feine Metallbahnen, die sogenannten Busbars, quer über die Vorderseite jeder Zelle. Sie sammeln den erzeugten Strom ein und führen ihn ab. Technisch notwendig, physikalisch aber ein Verlustgeschäft: Jede dieser Bahnen wirft einen kleinen Schatten auf genau die Fläche, die eigentlich Strom produzieren soll.

Back Contact bedeutet, dass diese Kontaktierung komplett auf die Rückseite der Zelle wandert. Die Vorderseite bleibt eine ununterbrochene, lichtempfindliche Fläche, frei von Metallleitungen. Neu ist die Idee nicht, sie war lange schlicht zu teuer für den Massenmarkt. Das hat sich in den letzten Jahren geändert, und mittlerweile führen Back Contact Module die Effizienzranglisten der Branche an.


Quelle: https://solar-fabrik.de/back-contact-technologie-technik-erklaert/

Die Vorteile auf einen Blick

Höhere Lichtausbeute. Ohne Leiterbahnen auf der Vorderseite steht die gesamte Zellfläche für die Stromerzeugung zur Verfügung. Mehr Licht rein bedeutet mehr Strom raus, ohne dass das Modul größer wird.

Bessere Temperaturstabilität. Back Contact Zellen kommen mit Hitze besser zurecht und liefern auch an heißen Sommertagen eine stabilere Leistung. Gerade auf südlich ausgerichteten Dächern macht sich das über das Jahr bemerkbar.

Weniger Fehlerpotenzial. Weil auf der Vorderseite keine Kontakte mehr sitzen, sinkt das Risiko für Mikrorisse und Kontaktprobleme an genau der Stelle, die Wind, Wetter und Hagel am stärksten abbekommt. Das heißt: weniger Ausfälle und eine längere Lebensdauer.

Kürzere Stromwege. Die Rückseitenkontaktierung führt den Strom auf direktem Weg ab. Weniger Widerstand im Modul, weniger Verluste unterwegs.

Was passiert bei Schatten?

Teilverschattung gibt es auf praktisch jedem Dach. Mal ist es der Schornstein, mal die Gaube, mal ein Baum, mal einfach eine Wolke oder Laub im Herbst. Interessant ist, was das Modul in diesem Moment macht.

Beim herkömmlichen Modul springt bei Teilverschattung eine Bypass-Diode an. Sie überbrückt die betroffene Zellgruppe, damit im Modul kein Hitzestau entsteht, ein sogenannter Hotspot. Das schützt das Modul, unterbricht aber gleichzeitig den Stromfluss durch diesen Bereich. Ergebnis: Ertrag weg, obwohl nur ein kleiner Teil im Schatten liegt.

Beim Back Contact Modul liegt keine Metallisierung auf der Vorderseite, die den Strom quer über die Zelle führen müsste. Die Stromführung läuft komplett über die Rückseite. Ein kleiner Schatten auf der Oberfläche unterbricht damit nicht sofort den Pfad einer ganzen Zellreihe, und der Ertragsverlust bleibt näher an dem, was tatsächlich verschattet ist. Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt vom konkreten Zellaufbau und der Verschaltung im Modul ab. Die Hersteller lösen das unterschiedlich, und die Zahlen dazu stammen meist aus ihren eigenen Messungen.

Ein Freifahrtschein für schlechte Planung ist das trotzdem nicht. Bei starker oder dauerhafter Verschattung bleiben Leistungsoptimierer, Mikrowechselrichter und eine durchdachte Verschaltung die wirksameren Werkzeuge. Wie stark Schatten den Ertrag drückt und was wirklich dagegen hilft, haben wir dir hier aufgeschrieben: Verschattung bei Photovoltaik.

Und die Optik?

Hier lohnt ein genauer Blick, weil viele bei Back Contact automatisch an ein komplett schwarzes Modul denken. Das trifft nur zur Hälfte zu.

Die Zellen selbst wirken tatsächlich ruhiger als gewohnt: Ohne Busbars fehlen die silbernen Linien, die bei klassischen Modulen aus der Ferne dieses unruhige Streifenmuster erzeugen. Das Modul, das wir führen, ist allerdings ein Glas-Glas-Modul mit transparenter Rückseite und schwarzem Rahmen. Zwischen den Zellen scheint deshalb Licht durch, das Dach zeigt ein feines helles Raster statt einer durchgehend schwarzen Fläche.

Wer unbedingt Full Black will, ist mit einem klassischen Modul mit schwarzer Rückseitenfolie besser bedient. Wer dagegen Wert auf Technik und Haltbarkeit legt, bekommt beim Glas-Glas-Aufbau etwas anderes: zwei Glasscheiben statt Glas und Folie, also mehr Schutz gegen Hagel, Wind und Feuchtigkeit und eine bessere Recyclingfähigkeit am Ende der Laufzeit.

Für wen lohnt sich die Technik?

Ehrlich gesagt nicht für jedes Projekt. Back Contact Module liegen preislich über dem Standard, und auf einer großen, unverschatteten Scheunenfläche bekommst du mit klassischen Modulen die günstigere Kilowattstunde.

Richtig interessant wird die Technik, wenn eine dieser Situationen zutrifft:

  • Die Dachfläche ist knapp. Du willst Wärmepumpe und Wallbox mitversorgen, hast aber nur ein kleines oder stark gegliedertes Dach. Mit 235 Watt pro Quadratmeter holst du hier deutlich mehr raus.

  • Es gibt kleinflächige, wiederkehrende Verschattung, etwa durch Kamin, Antenne, Gaube oder Sat-Schüssel.

  • Du planst langfristig. 25 Jahre Produktgarantie, 30 Jahre Leistungsgarantie und ein Glas-Glas-Aufbau, der Witterung besser wegsteckt als Glas-Folie.

  • Dir ist wichtig, was drinsteckt. Das Modul ist frei von PFAS, also von den viel diskutierten Ewigkeitschemikalien.

Ein Punkt, den wir vorher immer prüfen: Glas-Glas-Module sind schwerer. Dieses Modul wiegt 23,5 Kilogramm bei 1,80 mal 1,13 Metern. Auf einem gesunden Sparren ist das kein Thema, bei alter Dachkonstruktion schauen wir uns die Statik vorher an.

Was kostet der Umstieg?

Back Contact Module liegen im Premiumsegment, der Aufpreis fällt aber kleiner aus, als viele erwarten. Entscheidend ist ohnehin nicht der Modulpreis allein, sondern was am Ende pro Jahr an Strom aufs Dach kommt und wie viel davon du selbst nutzt. Genau das rechnen wir dir in der Beratung sauber durch, mit deinem Dach, deinem Verbrauch und beiden Modulvarianten nebeneinander.

Ab sofort bei uns erhältlich

Wir haben Back Contact Module von IBC SOLAR ab sofort fest im Portfolio. Der Hersteller sitzt in Bad Staffelstein in Oberfranken und ist seit 1982 am Markt. Für uns zählt vor allem eins: IBC SOLAR ist deutscher Garantiegeber. Im Garantiefall hast du damit einen Ansprechpartner in Deutschland statt einer Adresse in Übersee.

Konkret geht es um das IBC Module Transparent 480 OS-BA1. Die wichtigsten Daten:

  • 480 Watt Nennleistung bei einer Leistungstoleranz von 0 bis plus 3 Prozent

  • 23,5 Prozent Modulwirkungsgrad, das entspricht 235 Watt pro Quadratmeter Dachfläche

  • 108 Halbzellen in Back Contact Bauweise

  • Glas-Glas-Aufbau, bifazial, also mit Stromertrag auch über die Rückseite

  • 1.800 mal 1.134 mal 30 Millimeter, 23,5 Kilogramm

  • 25 Jahre Produktgarantie, 30 Jahre Leistungsgarantie mit mindestens 88,85 Prozent Restleistung nach Ablauf

  • Frei von PFAS

Die Kombination aus 30 Jahren Leistungsgarantie und Glas-Glas ist das, was uns überzeugt hat. Das ist eine Ansage, die sich ein Hersteller nur traut, wenn er dem Aufbau vertraut.

Wenn du gerade planst oder Angebote vergleichst: Sprich uns an. Wir zeigen dir das Modul und legen die Zahlen für dein Dach daneben. Kostenfrei und unverbindlich.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Back Contact Modul?

Ein Solarmodul, bei dem alle elektrischen Kontakte auf der Rückseite der Zelle liegen. Die Vorderseite bleibt frei von Metallleitungen und komplett lichtempfindlich.

Was bringt das gegenüber einem normalen Modul?

Mehr aktive Zellfläche und damit mehr Leistung pro Quadratmeter, dazu bessere Temperaturstabilität, kürzere Stromwege und ein geringeres Risiko für Mikrorisse.

Sind Back Contact Module besser bei Verschattung?

Bei kleinflächigen Schatten in der Regel ja, weil auf der Vorderseite keine Metallisierung liegt, die den Stromfluss quer über die Zelle führt. Bei starker oder dauerhafter Verschattung braucht es trotzdem Optimierer oder Mikrowechselrichter.

Sind Back Contact Module teurer?

Ja, sie liegen im Premiumsegment. Ob sich der Aufpreis rechnet, hängt vor allem von der verfügbaren Dachfläche und der Verschattungssituation ab.

Welche Back Contact Module gibt es bei LuPa?

Das IBC Module Transparent 480 OS-BA1 von IBC SOLAR aus Bad Staffelstein: 480 Watt, 23,5 Prozent Modulwirkungsgrad, Glas-Glas, 25 Jahre Produktgarantie und 30 Jahre Leistungsgarantie.